Wirkung und Eigenschaften
Geranienöl in der Aromatherapie
Der Duft von Geranienöl wird häufig als blumig, rosig, grün und leicht krautig beschrieben. Besonders die Rosengeranie nimmt dabei eine interessante Zwischenstellung ein: Sie erinnert im Duft an Rose, besitzt aber gleichzeitig eine deutlich grünere und frischere Note.
Ätherisches Rosengeranienöl wird traditionell vor allem wegen seines ausgleichenden und harmonischen Duftcharakters geschätzt. Es lässt sich sowohl mit floralen als auch mit zitrischen, würzigen und holzigen Düften kombinieren und ist deshalb ein vielseitiger Bestandteil von Aromamischungen.
Je nach botanischer Herkunft kann sich das Duftbild deutlich unterscheiden. Während Rosengeranienöl einen weicheren und rosigeren Charakter besitzt, können andere Geranienarten frischer, grüner oder krautiger wirken.
Anwendung
Geranienöl richtig anwenden
Geranienöl lässt sich auf unterschiedliche Weise in die tägliche Aromapraxis integrieren. Besonders beliebt ist die Verwendung in Duftmischungen, im Diffuser oder in individuell zusammengestellten Körper- und Pflegeölen.
Für einen floralen Duft lässt sich Rosengeranie beispielsweise mit Rose, Jasmin oder Ylang Ylang kombinieren. Zusammen mit Zitrusölen wie Bergamotte oder Zitrone entsteht ein frischerer und leichterer Duftcharakter. Auch holzige und erdige Noten können einen schönen Kontrast zur blumigen Geranie bilden.
Für die Raumduftgestaltung kann Geranienöl allein oder als Bestandteil einer individuellen Mischung verwendet werden. Wer einen besonders milden Zugang zur Pflanze sucht, kann alternativ das Geranienwasser verwenden.
Bei der Anwendung ätherischer Öle sollten immer die jeweiligen Hinweise des einzelnen Produkts beachtet werden. Gerade bei unterschiedlichen Geranienarten können sich Zusammensetzung und Anwendungsempfehlungen unterscheiden.